Start ins 2010 mit Hubacher und Levrat
Weit über 100 Personen konnte der neue Sektionspräsident Bruno Kappeler zum traditionellen Dreikönigsapero der SP Muttenz begrüssen. Und sie kamen in den Genuss von aufschlussreichen Politanalysen die der heutige und der frühere SP-Präsident ausbreiteten.
Im Vordergrund des Jahres 2010 der Kampf für mehr soziale Sicherheit und Gerechtigkeit, stellte Christian Levrat gleich zum Anfang klar. Er spielte dabei nicht nur auf die Abstimmungsagenda an. Dort sind die Akzente mit der Abstimmung über das Referendum gegen den Rentenklau, ein mögliches Referendum gegen die Revision des Arbeitslosengesetzes diesbezüglich klar gesetzt. Vielmehr liegen auf derselben Schiene auch die von der SP Schweiz mit den Gewerkschaften geplante Initiative für einen Mindestlohn sowie die 1:12-Initiative gegen die Abzockerlöhne, die von den JUSO lanciert worden ist. Dazu wird noch die zweit SP Schweiz-Initiative für "neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien" kommen.
Eine geballte Ladung. Sie dokumentiert nicht nur, wo die wirklichen Probleme liegen. Sie zeigt auch auf, dass die SP diese erkannt hat und über die Kompetenz verfügt, dem Sozialabbau einen Riegel zu schieben und Perspektiven für die ökologische Erneuerung der Gesellschaft vorzulegen.
Deutlich arbeiteten Hubacher und Levrat heraus, dass die politische Debatte auf diese zentralen Felder verlagert werden muss. Denn gemäss dem neuesten Sorgenbarometer sieht die Bevölkerung die drängendsten Probleme heute nicht bei den Ausländern oder gar bei Minaretten, sondern in der drohenden Arbeitslosigkeit und der Sicherung der Altersvorsorge. Diese realen Sorgen und Anliegen müssen wir aufgreifen. Die konstruktiven Rezepte dafür sind, wie Christian Levrat eindrücklich zeigte, vorhanden.
Abgerundet wurde der spannende Politmorgen in Muttenz durch den brillianten Vortrag von nachdenklich-aufmüpfigen Mani Matter-Liedern durch Oliver Oesch.





.jpg)