Neujahrsapero mit Cédric Wermuth
Die SP Muttenz lud politischen Jahresauftakt Helmut Hubacher und Cédric Wermuth zum Gespräch. Trotz Krisenerscheinungen - nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Sozialdemokratie - sieht der Juso-Präsident und Vizepräsident der SP Schweiz den Wahlen im Herbst optimistisch entgegen. Im zweiten Teil präsentierten sich den zahlreichen Teilnehmen Regierungsrat Urs Wüthrich und Regierungsratskandidatin Pia Fankhauser. Ein stimmiger Anlass.
Cédric Wermuth prognostizierte der SP für die nationalen Wahlen Stimmengewinne. Das aus mehreren Gründen. Einmal sei man thematisch gut aufgestellt. So sei SP die einzige Partei, die jenen Themen, die im Sorgenbarometer zuvorderst stehen, am meisten Aufmerksamkeit schenke: der Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes, der Altersvorsorge, dem Gesundheitswesen und der sozialen Sicherheit. Dann ist die SP die einzige Partei, die den Mut hatte, vor den Wahlen mit einer breiten Programmdiskussion ein klares Profil zu zeigen. Dass da auch Differenzen auftauchen, kann nicht schaden. Es belebt. Und dieses Leben muss in den Wahlkampf hinein getragen werden. Hier liegt die Chance für eine SP, die nahe bei den Menschen ist, aber in Bezug auf die finanziellen Mittel nicht mithalten könne.
Der Aufruf, der klaren Haltung und den Kernthemen der Sozialdemokratie selbstbewusst treu zu bleiben und damit zu den Leuten zu gehen, erwies sich als Steilpass für die kantonalen Wahlen vom 27. März. Regierungsrat Urs Wüthrich und Regierungsratskandidatin Pia Fankhauser zeigten sich bereit, im Wahlkampf für mehr soziale Gerechtigkeit, den ökologischen Umbau unserer Gesellschaft und die Förderung der Bildung hinzustehen, den Kontakt zu der Basis zu suchen. Gelegenheiten dazu bieten bereits die Abstimmungen vom Februar mit dem Theaterkredit und der Initiative "Schutz vor Waffengewalt".
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