Familienergänzende Betreuung - JA
Das FEB-Gesetz verpflichtet die Gemeinden, Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind brauchen, finanziell zu unterstützen. Grundlage ist die sogenannte Subjektfinanzierung. Das heisst, die Eltern erhalten je nach anrechenbarem Einkommen einen Betreuungsgutschein, den sie in einer Kindertagesstätte oder in einer Tagesfamilie ihrer Wahl einlösen können. Die Gemeinden sind also nicht verpflichtet, selbst Betreuungsplätze anzubieten, sondern sie müssen berechtigte Familien finanziell unterstützen.
Es ist ein Gesetz für die Kinder, die in der familienergänzenden Betreuung lernen können, sich in grösseren Gruppen zu bewegen und voneinander zu lernen.
Es ist ein Gesetz für die Eltern, die neben der Familie ihr Potenzial im Beruf einbringen und entwickeln können.
Es ist ein Gesetz für die Wirtschaft, die nicht auf wertvolle Qualifikationen und Arbeitskräfte verzichten muss.
Für die Unterstützung dieses zentralen Anliegens eines Kantons, der familien- und wirtschaftsfreundlich sein will, hat sich ein breit abgestütztes Komitee gebildet. Mehr als hundert Personen haben bisher dazu ihren Beitritt erklärt. Und auf der Internet-Plattform „http://kinderbetreuungbl.wordpress.com/“ werden es immer mehr. Vertreten sind darin auch jene Parteien, die bereits im Landrat dem Gesetz zum Durchbruch verholfen haben: Die SP, die CVP, die Grünen, die BDP, die Grünliberalen und die EVP. Ausserdem wirken viele Vertreterinnen und Vertreter aus Schulbehörden, von Betreuungsanbietern und natürlich auch betroffene Eltern mit. Mit den beschränkten Mitteln der Kampagne wurden Plakate für den Strassenaushang produziert, dazu ein Flyer sowie ein Internetauftritt.
Beiträge der Referenten und Referentinnen
Regula Meschberger (Landrätin SP):Das FEB-Gesetz und warum es eines braucht
Corinne Schmid (Binningen, Elternvertreterin): Eltern brauchen unterstützende Tagesstrukturen
Marie-Theres Beeler (Grüne Baselland): Was bringt eine gute vorschulische Betreuung den Kindern?
Hans Furer (Fraktion Grünliberale/BDP): Es braucht die FEB - dringend!





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