JA zu mehr Steuergerechtigkeit
Der Steuerwettbewerb ist ruinös. Ein gutes - will sagen schlechtes - Beispiel dafür liefert der Kanton Baselland. Unter dem Druck des Steuerwettbewerbs hat die bürgerliche Mehrheit in den letzten Jahren Steuersenkungen von über 120 Millionen Franken pro Jahr durchgesetzt. Herausgekommen ist ein jährliches Defizit in ähnlicher Höhe. Und als Folge davon drohen Kürzungsprogramme in der Bildung und im Service Public.
Die Steuer-Gerechtigkeits-Initiative bietet die Chance, diesem schädlichen Wettbewerb ein Ende zu setzen. Angst vor der Initiative braucht niemand zu haben, der nicht in den Steuerdumping-Kantonen der Innerschweiz wohnt und nicht über 250'000 Franken versteuert. Mehr als 99 Prozent der Bevölkerung sind davon nicht betroffen. Zu spüren bekommen es allenfalls jene 0,6 Prozent der Bestverdienenden, die jahrelang vom Steuerdumping profitiert haben.
Die Entscheidung ist die:
Wollen wir eine Finanz- und Steuerpolitik, die ganz wenigen Superreichen nutzt - oder wollen wir eine gerechte Besteuerung aller, die es erlaubt, einen guten Service Public zu finanzieren, die Bildung und Forschung voranzutreiben und für den sozialen Ausgleich zu sorgen?
Wollen wir eine Steuerpolitik, die die Steuerdumpingspirale weiter nach unten dreht - oder wollen wir den fairen Wettbewerb mit gleichen Bedingungen für alle?
Wollen wir ein Steuersystem, bei dem die einen profiteren, indem sie den anderen schaden und damit den Zusammenhalt gefährden?
Die Schweiz braucht mehr Gerechtigkeit - auch bei den Steuern. Deshalb: JA zur Steuergerechtigkeits-Initiative!
Mehr Informationen:
Homepage der Steuergerechtigkeits-Initiative
Video-Clip "Ein einig Volk von Brüdern"
Steuer-Rechner zur Steuergerechtigkeitsinitiative
z'Wollerau a mym Rhy
Song zur Steuergerechtigkeits-Initiative
Steuerdumping-Song von Christof Brassel, Stein am Rhein
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