Legislaturperiode 2008-2012
Ups und Downs 2008-2012
Der unermüdliche Einsatz der Fraktion für einen Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung hat sich gelohnt. Im Tagesheim ist eine zweite Buschigruppe eröffnet worden, die Rösslitytti hat an fünf Tagen pro Woche geöffnet und die drei Wochen Betriebsferien im Sommer gehören der Vergangenheit an. Zwar können noch längst nicht alle Kinder in den von der Stiftung Kinderbetreuung verwalteten Angeboten untergebracht werden, aber die Wartelisten sind doch um einiges kürzer geworden.
Die Kindergarten- und Primarschulkinder können seit eineinhalb Jahren neben dem Mittagstisch auch eine modulare Nachmittagsbetreuung besuchen; allerdings erst an zwei Standorten, dem Meiriacker- und dem Pestalozzischulhaus. Auch in diesem Bereich steht also weitere Arbeit an, denn das Ziel sollte sein, dass bei jedem Schulhaus eine Möglichkeit besteht, die Nachmittage in einem geschützten Rahmen zu verbringen.
Ein weiteres Highlight für uns ist der kürzlich bewilligte Versuch für die Einführung eines Ferienangebots für Kindergarten- und Schulkinder. Leider kommt das die Eltern allerdings nicht gerade billig zu stehen.
Dank dem Druck den wir immer für eine Sanierung des Schulhauses Nord im Spiegelfeld machten, hat die Gemeinde die Initiative zur Renovation ergriffen. Jetzt zahlt sich das aus, unsere Sekundarschule ist die erste, die der Kanton nach der Übernahme saniert.
Glücklich sind wir auch über das WC auf dem Spielplatz im Drissel. Endlich muss kein Kind mehr hinter dem Haus auf dem Areal verschwinden. Die Nase dankt’s!
Den meisten Fraktionsmitgliedern gefällt auch die Weihnachtsbeleuchtung und wir sind glücklich über das erfolgreich eingereichte Postulat "Solardächer auf Gemeindeliegenschaften".
Ein ganz trauriges Kapitel sind die KAP-Massnahmen. Da wird alles und jedes in der Gemeinde auf Sparmöglichkeiten untersucht, und das trotz einer eigentlich guten Finanzlage. Beiträge an die Spitex oder die Kinderbetreuung werden eingefroren, Sitzungsgelder gekürzt, Geschenke an das Personal gestrichen, Versicherungsbeiträge gekürzt usw. Wenn dann auch noch der Ruf nach Steuersenkung ertönt, kommt man sich vor wie im „falschen Film“.
Ein noch traurigeres ist die staatsfeindliche Stimmung, die vieles verzögert oder im schlimmsten Fall gar verhindert. Eine Mehrheit von uns hätte einen Werkhof zusammen mit Bottmingen begrüsst und wäre froh, das Garderobengebäude im Spiegelfeld könnte rascher verwirklicht werden. Auch das Theater, das um die Schlosstreppe veranstaltet wird und ziemlich viel Geld kostet, kann nur mit viel Galgenhumor als Schmierenkomödie bezeichnet werden, ist aber an sich eine Tragödie, wird doch eine anständige Architekturleistung durch eine schlechtere ersetzt.




