Migration
Es ist unbestritten, dass das Zusammenleben verschiedener Kulturen, Wertvorstellungen und Religionen auf engem Raum Probleme geben kann. Bisweilen fehlen auf Gemeindeebene eine griffige Integrationspolitik und die dazu notwendigen Mittel. Die SP strebt die wirtschaftliche, soziale und politische Einbindung aller Einwohnerinnen und Einwohnern an.
Für die SP handelt es sich bei den Eingewanderten nicht in erster Linie um Migrantinnen und Migranten, sondern um Arbeitnehmende sowie Schülerinnen und Schüler und Auszubildende. Wenn sich die SP also für die Immigrantinnen und Immigranten einsetzt, dann steht für sie die Integration in das Erwerbsleben, der Einsatz für faire Arbeitsbedingungen, Chancengleichheit im Bildungswesen und gute Ausbildungsplätze im Vordergrund – wie dies auch bei Schweizerinnen und Schweizern der Fall ist. Die Integrationsmassnahmen, die auf Chancengleichheit abzielen, müssen sich deshalb nicht zwingend nur an Migrantinnen und Migranten richten, sondern primär an alle sozial Benachteiligten, unabhängig von ihrer Nationalität.
Je früher Integration beginnt, desto erfolgversprechender. Deshalb braucht es die «Integration der ersten Stunde» und eine «Willkommenskultur». Immigrantinnen und Immigranten müssen früh begrüsst und über die Rechte und Pflichten sowie Regeln des hiesigen Zusammenlebens informiert werden.
In der Generationenpolitik müssen die spezifischen und unterschiedlichen Bedürfnisse der älteren Migrantinnen und Migranten berücksichtigt werden. Mit geeigneten Massnahmen kann gewährleistet werden, dass auch sie Zugang zu altersspezifischen Informations-, Gesundheits- und Versorgungsangeboten haben.
Wir wollen eine offene, vielfältige, lebendige Gemeinde, die Platz für alle bietet, und Gettoisierung oder Ausschluss verhindert.
Auf dem Weg zu einer Generationenpolitik
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