Abstimmungen vom 25. September: Durchzogene Bilanz
Es ist abgestimmt. Schweizerisch müssen wir eine Niederlage einstecken, im Kanton wurden die Parolen der SP Baselland weitgehend befolgt. Ein Blick auf unser Sektionsgebiet fördert einige interessante Details zu Tage.
Die Revision der Arbeitslosenversicherung wurde auch bei uns gutgeheissen. Lediglich drei Gemeinden folgten der Parole von SP und Gewerkschaften und stimmten NEIN: Oltingen, Rünenberg und Tecknau.
Und in der Gemeinde Gelterkinden zeigte sich etwas, was uns anspornen sollte: Der Revision wurde mit 734 zu 731 Stimmen zugestimmt. Hätten also 4 (in Worten: vier) links Stimmende mehr ihre Stimmzettel ausgefüllt und abgeschickt, hätte dies das Resultat gekehrt. Gewiss, nicht gesamtschweizerisch, aber wenigstens hier bei uns. Die Ausrede "Die machen ja sowieso, was sie wollen" zählt definitiv nicht.
Bei den kantonalen Schulvorlagen zeigt sich ein besonderes Bild: Das Gebiet unserer Sektion stimmte nicht so wie der Kanton als Ganzes, sondern mit dem übrigen Oberbaselbiet. Die Harmos-Vorlage wurde abgelehnt. Einzige zustimmende Gemeinde: Maisprach. Warum? Da müssen wir bei Gelegenheit mal bei den Maispracherinnen und Maisprachern nachfragen.
Beim "Weg vom Öl" wiederum gibt es nichts Besonderes zu berichten: Die Initiative wurde abgelehnt, der Gegenvorschlag angenommen. Einzig die Gemeinden Anwil, Kilchberg und Rünenberg lehnten auch den Gegenvorschlag ab.




