Die SP-Fraktion hat in der Landratssitzung vom 16. November ein Vorstosspaket zu Integrationsanliegen eingereicht.

Eine sinnvolle Bündelung der Integrationsgelder, die den Kantonen vom Bund zur Verfügung gestellt werden, verlangen Mirjam Würth et al. mit ihrer Motion.

In Arlesheim hat der Kanton Baselland ihm Rahmen eines Pilotprojekts ein Heim für unbegleitete minderjährige Asylsuchende betrieben. Was sind die Erkenntnisse – und wie geht es mit der Betreuung der sog. UMA weiter? Das Postulat von Mirjam Würth verlangt einen entsprechenden Bericht.

Je früher kleine Kinder von Geflüchteten hier mit der deutschen Sprache vertraut werden, desto besser sind ihre Chancen, sich zu integrieren – und desto einfacher ist es auch für die Primarschulen. Das Postulat von Andreas Bammatter verlangt die Prüfung einer flächendeckenden sprachlichen Frühförderung für Kinder ab 3 Jahren.

Der Bund beteiligt sich – wie oben schon erwähnt – finanziell an Integrationsprogrammen in den Kantonen. Mirjam Würth fragt in ihrer Interpellation, wie der Kanton Baselland davon profitiert und wie die angestrebten Ziele erreicht werden.

Lehrpersonen mit Migrationshintergrund können eine wichtige Mittlerfunktion einnehmen an den Schulen. Rund 25% der Lernenden aller Stufen sind Ausländerinnen und Ausländer. Ist die Zusammensetzung der Gesellschaft auch in den Lehrkörpern gebührend abgebildet? Bianca Maag-Streit fragt in ihrer Interpellation nach.

16. Nov 2017