Die SP Baselland ist irritiert über den Zeitpunkt der Information über eine Sitzverschiebung bei den Landratswahlen. Die Kommunikation der Landeskanzlei erfolgt reichlich spät, sind die Parteien doch bereits daran, die Land-ratskandidierenden zu nominieren oder haben die Nominationen teilweise bereits abgeschlossen.

Die SP Baselland erachtet die Nomination als Teil des demokratischen Prozesses und somit als überaus wichtig für den Rückhalt der Landrät:innen und des Landrates in der Bevölkerung. Die Parteien brauchen für qualitativ hochstehende Kandidaturen – und diesen Anspruch hat die SP an ihre Kandidaturen – genügend Vorbereitungszeit.

Deshalb ist die SP irritiert über den Zeitpunkt der Kommunikation. Auch wenn dieser korrekt ist, wäre es aus Sicht der SP wünschenswert, wenn in Zukunft allfällige Sitzverschiebungen früher kommuniziert werden könnten: Zu einem Zeitpunkt, an dem die Parteien noch nicht mit der Nomination der Kandidierenden begonnen haben.

Aus diesem Grund regt die SP Baselland an, den Stichtag zur Sitzberechnung auf 12 Monate vor den Wahlen zu verschieben, um die professionelle Arbeit der Parteien bei der Kandidierendenfindung in Zukunft nicht zu torpedieren und genügend Vorlaufzeit zu gewähren.

Selbstverständlich wird die SP Baselland auch mit der neuen Sitzverteilung mit einem ausgewogenen, vielseitigen und kompetenten Kandidat:innenfeld zu den Wahlen am 12. Februar 2023 antreten.

 

Auskunft erteilen:

Miriam Locher, Präsidentin SP BL                   076 445 07 22
Roman Brunner, Fraktionspräsident SP BL     079 518 66 83

09. Jun 2022