Die SP Baselland befürwortet sowohl die gemeinsame Gesundheitsplanung der Kantone als auch die Bildung einer fusionierten Spitalgruppe aus dem Kantonsspital Baselland und dem Universitätsspital Basel. Nur eine regional gemeinsam geplante Gesundheitsversorgung eröffnet die Möglichkeiten, auf lange Sicht den Menschen eine qualitativ hochstehende Medizin zu vernünftigen Kosten zu sichern.

Die SP Baselland fordert von der Regierung, dass sie Anreize aufhebt, die zur Überversorgung führen. Zugleich unterstützt die SP die Bestrebungen, alle Spitäler der Region zur Ausbildung der künftigen Pflegenden und Ärztinnen und Ärzte zu verpflichten.

Die SP Baselland stimmt einer Fusion des Kantonsspitals Baselland (KSBL) und des Universitätsspitals Basel zur „Spitalgruppe AG“ zu. Die SP ist der Ansicht, dass es eine öffentlich-rechtliche Aktiengesellschaft sein muss. Diese Organisationsform stösst auch bei der Bevölkerung auf Akzeptanz. Wichtig sind im Weiteren langfristig ausgeglichene Besitzverhältnisse zwischen den beiden Basel sowie der Ausschluss von privaten Beteiligungen. Zudem fordert die SP eine Vertretung der Arbeitnehmenden im Verwaltungsrat der künftigen Spitalgruppe AG.

Unterstützung findet bei der SP Baselland auch die geplante orthopädische Tagesklinik mit Permanence auf dem Bruderholz, womit eine teure Überversorgung vermieden und die Qualität der Behandlungen gesteigert werden kann.

Der Zusammenschluss des Universitätsspitals und des KSBL schafft die Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Spitalversorgung in der Region. Die Fusion ermöglicht eine Kostenoptimierung, von der alle profitieren, sie sichert eine hochstehende universitäre Lehre und Forschung und stärkt die Life-Science Industrie der Region.

10. Okt 2017